FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Ihrer Heizung
Sie haben eine technische Frage zu Ihrer Heizung ? - Ihr kompetenter Wolf-Kundendienst ist immer für Sie da !
Darüberhinaus haben wir für Sie die am häufigsten gestellten Technik-Fragen auf dieser Seite zusammengestellt um Ihnen vorab eine kompetente Hilfestellung zu leisten.
» Warum heizt die Anlage nachts durch, bzw. schaltet sich komplett ab?
Bei den witterungsgeführten Regelungen ab Baujahr 1998 besteht die Möglichkeit den Heizbetrieb zu einstellbaren Zeiten auf abgesenkten Modus zu betreiben. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß auch während der Nachtabsenkung die Sockeltemperatur von 38°C nicht unterschritten werden kann. Würde die Vorlauftemperatur während des Brennerbetriebes auf unter 38°C abfallen, so hätte dies Schwitzwasserbildung zur Folge. Dieses Kondensat greift die metallischen Bauteile des Kessels an.
Durch das Einhalten der Sockeltemperatur kann es bei milden Außentemperaturen dazu kommen, daß der Vorlauf tagsüber um die 40°C – 50°C beträgt und auch während des Absenkbetriebes auf Grund der Sockeltemperatur keine merkbare Raumtemperaturabsenkung erfolgt.
Die Regelung verfügt in der Fachmannebene über einen Parameter (ECO/ABS) bei welchem Sie eine Aussentemperatur vorgeben können, ab welcher die Regelung die Anlage nachts komplett abschaltet. Werkseitig ist der Parameter auf 10°C gestellt. Das bedeutet, dass die Regelung bei Aussentemperaturen von über +10°C während des Absenkbetriebes den Kessel komplett abschaltet. Fällt die Aussentemperatur unter +10°C, so bleibt der Brenner und die Heizkreispumpe in Betrieb und hält mindestens die Sockeltemperatur.
Sie können diesen Parameter nach Ihren eigenen Wünschen verstellen und reduzieren, so dass die Regelung erst bei kälteren Aussentemperaturen während der Nachtabsenkung den Brenner freigibt. Zu beachten ist jedoch, dass bei Außentemperaturen unter +2°C der Frostschutz greift und die Pumpe zumindest im Taktzustand behält um ein Einfrieren der Rohrleitungen zu verhindern.
Die Einstellmöglichkeiten sowie weitere Informationen sind in der Montageleitung unter dem Thema „ECO/ABS“ nachzulesen.
» Im Haus wird es nicht richtig warm
Werkseitig ist die Regelung auf eine Raumsolltemperatur von 20°C gestellt. Diese Temperatur kann in der Regelung verstellt, bzw. angehoben werden. Dadurch wird das gesamte Temperaturniveau angehoben, unabhängig von der Aussentemperatur.
(Siehe hierzu in der Montage- und Bedienungsanleitung den Abschnitt „Tagtemperatur“)
Sollten Sie eine Fernbedienung mit Raumeinfluß besitzen, kann zudem der Raumeinfluß, welcher werkseitig deaktiviert ist, zugeschaltet werden und die aktuelle Raumtemperatur fließt in die Berechnung der Vorlauftemperatur mit ein.
(Siehe hierzu in der Montage- und Bedienungsanleitung den Abschnitt „Raumeinfluß“)
» An einem (oder mehreren) Tag(en) funktioniert die Brauchwasseraufbereitung nicht
Bitte überprüfen Sie die Schaltzeiten. Eventuell wurde beim Programmieren der Schaltzeit versehentlich ein Tag gelöscht.
(Siehe hierzu in der Montage- und Bedienungsanleitung den Abschnitt „Schaltzeiteneinstellung“)
» Bei Ihrer Gastherme tritt die Fehlermeldung „22“ auf.
Generell muss die Anzeige zur Fehlermeldung blinken. Erscheint die Zahl nur im Display, ist es kein Fehlercode, sondern die Vorlauftemperatur.
Blinkt die Zahl 22, ist das Luft-Abgassystem auf Dichtheit zu prüfen.
Bei Brennwertgeräten bitte die Sauberkeit des Kondensatsiphons prüfen, ggf. Siphon reinigen.
Wärmetauscher prüfen, bei Verschmutzung muss dieser gereinigt werden.
» Bei Ihrer Gastherme tritt die Fehlermeldung „7“ auf.
Die Meldung „7“ bedeutet, dass der Abgastemperaturwächter angesprochen hat. Ursache hierfür kann eine fortgeschrittene Verschmutzung des Wärmetauschers sein.
Bei Brennwertthermen ist zudem der Verdrängungskörper (Wärmetauschereinsatz) zu prüfen und ggf. zu erneuern.
Bei raumluftabhängigen Heizwertthermen weißt die Meldung „7“ auf Abgasaustritt hin. Hier ist der Abgasweg, bzw. Schornsteinzug zu prüfen.
Sind diese Möglichkeiten ausgeschlossen, ist der Abgasfühler/Abgaswächter zu wechseln.
» An der Brennwerttherme ist am Ausgang „A1“ eine Zirkulationspumpe angeschlossen, es können jedoch keine Schaltzeiten eingegeben werden.
Der frei parametrierbare Ausgang „A1“ muss erst als Ausgang für die Zirkulationspumpe parametriert werden (Siehe hierzu in der Montage- und Bedienungsanleitung den Abschnitt „Ausgang A1“)
Wichtig: Bei Geräten mit integrierten Schichtenspeicher ist der Ausgang „A1“ bereits werkseitig mit der Ladepumpe belegt. Ein Anschluß einer Zirkulationspumpe an den Ausgang „A1“ ist in diesem Fall nicht möglich.
» An der Gasbrennwerttherme ist ein Bedienmodul „BM“ und ein Mischermodul „MM“ angeschlossen. Es kann jedoch nur eine Steilheit eingestellt werden, obwohl für den Heizkreis und den Mischerkreis jeweils eine eigene Steilheit erforderlich ist.
Die Konfiguration am „MM“ (Parameter „MI 05“) muss auf Heizkreis und Mischerkreis (Auswahlmöglichkeit 3) eingestellt werden. Anschließend muss die Anlage nochmals komplett spannungslos gemacht und neu gestartet werden.
» Bei Heizwertthermen erscheint der Fehler „41“.
Die Strömungsüberwachung erfolgt über den Vor- und Rücklauffühler. Liegt der Wert am Rücklauffühler um mehr als 25°C über den Wert des Vorlauffühlers, erscheint der Fehler „41“.
Bitte prüfen Sie den Anlagendruck (soll 1,5 – 2 bar) und die Funktion der Heizkreispumpe.
Greifen Sie links und rechts neben das Überströmventil um zu prüfen, ob dieses öffnet.
Funktioniert die Heizkreispumpe, das Überströmventil und liegt der Anlagendruck im geforderten Bereich, empfehlen wir den Vor- und Rücklauffühler zu wechseln, da einer der beiden Fühler evtl. falsche Temperaturwerte an die Regelung weiter gibt.
» Fühler An- bzw. Abmelden beim Wolf Regelungssystem „WRS“
Masterreset durchführen. Hierzu die Anlage am Ein-Ausschalter ausschalten, den Entstörknopf drücken und gedrückt halten und nun bei gedrückten Entstörknopf die Anlage wieder einschalten. Den Entstörknopf so lange gedrückt halten, bis der Leuchtring kurz in allen Farben (rot, grün, gelb) leuchtet. (Siehe hierzu in der Montage- und Bedienungsanleitung den Abschnitt „Fühlererkennung“)
» Kann der Abgasfühler bei Thermen im Falle eines Defekts gebrückt werden?
Nein, der Fühler ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil und kann nicht gebrückt werden. Bei Brennwertgeräten der GB-Serie kann kurzzeitig als Alternative ein Vor- bzw. Rücklauffühler eingesetzt werden.
» Was sagt der COP-Wert aus?
Der COP-Wert wird in Verbindung mit der Leistungsfähigkeit einer Wärmepumpe genannt (Leistungszahl). COP (Coefficient Of Performance) definiert dabei das Verhältnis von nutzbarer, abgegebener Wärmeleistung (kW) zu aufgenommener, zugeführter elektrischer Antriebsleistung. Er gibt dabei auch die Leistungsaufnahme von Hilfsaggregaten, die Abtau-Energie und die anteilige Pumpenleistung für Heizungs-, Sole- und Grundwasser-Förderpumpen wider.
Ermittelt wird der COP-Wert unter Prüfungsbedingungen und nach standardisierten Messmethoden (DIN EN 145II), das heißt bei bestimmten Temperaturverhältnissen und zu festgelegten Zeitpunkten. Der COP-Wert stellt damit einen aussagekräftigen und echten Qualitätswert für Wärmepumpen dar.